
Sammle Töne aus deinem Restekorb und bilde eine Familienähnlichkeit: etwa kühle Blautöne mit warmem Senf, oder Naturleinen mit Farbspritzern. Ein Ankerfarbton wiederholt sich dreimal. Kleine Muster beleben, große Flächen beruhigen. So entsteht Rhythmus, der Geschichten stützt und die Karte fotografisch und haptisch überzeugend macht.

Denke in Dritteln, führe Blicke mit Linien, und halte das Adressfeld frei von visueller Unruhe. Platziere Motive so, dass Sortiercodes Platz haben. Ein ruhiger Rand unterstützt Lesbarkeit. Ein fokussierter Blickpunkt schenkt Erinnerungstiefe, während sekundäre Elemente das Auge freundlich weiterschicken, ohne die Funktion zu stören.

Nutze Stoffbuchstaben, handgestickte Initialen oder maschinell genähte Linien als Schrift. Für Adressen empfiehlt sich ein säurefreier, permanent trocknender Textilstift. Schreibe klar und groß, vermeide stark strukturierte Bereiche. Frankierzone frei lassen. So bleibt die Karte Persönlichkeitsausweis und zuverlässige Nachricht zugleich, selbst nach langer Reise.